Restrukturierung · Turnaround · CRO-Mandat

Restrukturierung und Turnaround (CRO-Mandat)

Wenn Liquidität, Banken und Gläubiger gleichzeitig Druck machen, zählen die ersten zwei Wochen mehr als die nächsten zwei Jahre. Ich übernehme operative Führung mit CRO-Mandat: direkt, vertraulich, mit voller Verantwortung für Stabilisierung und Neuausrichtung. Einstieg in der Regel innert zehn Tagen.

Was das Mandat umfasst

Ein CRO-Mandat (Chief Restructuring Officer) ist keine Beratungsleistung. Es ist eine operative Führungsrolle mit Entscheidungsbefugnis. Der Unterschied zum klassischen Berater: Ich sitze nicht am Konferenztisch und schreibe Empfehlungen. Ich führe.

In den ersten Wochen stehen drei Dinge im Vordergrund:

In den darauffolgenden Wochen folgen operative Neuausrichtung, Kostenstruktur, Portfoliobereinigung und, wo nötig, die Vorbereitung einer Nachlassstundung oder eines strukturierten Verkaufsprozesses.

Die Nachlassstundung ist kein Eingeständnis des Scheiterns. Sie ist ein Rechtsinstrument, das bei richtiger Vorbereitung Spielraum zurückgibt, den eine Krisensituation sonst nicht mehr lässt.

Wann Eigentümer, VR und Intermediäre mich einschalten

Die meisten Restrukturierungsmandate beginnen in einer dieser Situationen:

Ich übernehme in diesen Situationen volle operative Führungsverantwortung auf Zeit. Mandat und Übergabe werden von Beginn an klar definiert.

Zusammenarbeit mit Bank, Treuhand und Recht

Restrukturierungen gelingen nicht im Alleingang. Ich arbeite eng mit dem bestehenden Treuhänder, der Hausbank und dem Rechtsberater zusammen. Ich ersetze diese Rollen nicht; ich koordiniere sie und sorge dafür, dass operative Entscheide und rechtlich-finanzielle Massnahmen synchron laufen.

Für Treuhänder, Banker und Anwälte bedeutet das: ein Ansprechpartner auf operativer Ebene, der die Zahlen kennt, die Lage einschätzen kann und keine Zeit mit Einarbeitung verliert.

Beispiel aus der Praxis

Ausgangslage. Handwerksbetrieb in der Schweiz, unter 100 Mitarbeitende. Das Backoffice war in den vergangenen Jahren ins Ausland ausgelagert worden. Nach dem Scheitern dieser Lösung fehlten Buchhaltung, Fakturierung und Auftragssteuerung vollständig. Gleichzeitig drohte die Hausbank mit Kreditkündigung. Der Eigentümer und Verwaltungsrat erkannten, dass sie die Situation nicht allein stabilisieren konnten.

Mandat. Einsatz als CRO mit voller operativer Verantwortung. Auftrag: Backoffice-Funktionen sofort wieder aufbauen, Liquidität sichern, Verhältnis zur Bank stabilisieren.

Massnahmen. Sofortiger Aufbau einer funktionsfähigen Buchhaltung und Fakturierung in der Schweiz. Laufende Debitoren wurden systematisch erfasst und eingetrieben. Direkte Kommunikation mit der Hausbank: transparente Lagedarstellung, konkreter Massnahmenplan, regelmässige Fortschrittsberichte. Parallel Überprüfung der Kostenstruktur und Priorisierung der laufenden Aufträge nach Deckungsbeitrag.

Ergebnis. Innerhalb von sechs Monaten war die Liquidität gesichert, die Bankbeziehung stabilisiert und das Backoffice vollständig in der Schweiz wieder aufgebaut. Das Unternehmen konnte den Betrieb ohne Stellenabbau weiterführen.

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